THE SHAMANS TREE
THE SHAMANS TREE

2018

BESUCH

DER KELTEN-SCHANZE 

ZUR

WINTERSONNEN-WENDE

Die Kelten teilen das Jahr in zwei Jahreszeiten ein: Sommer und Winter.

Zur Wintersonnenwende am 21.12 feierten wir an der Keltenschanze das

Julfest, den Beginn des Winters

sowie der Rauhnächte. 

Wir verbanden uns dazu mit den Kräften der Elemente, gingen den Weg der vier Richtungen und erlebten an dem über 2000 Jahre alten Kraftort ein wunderbares Ritual. Der Kreis von altem und neuem Jahr schloss  sich auf zauberhafte Art und Weise.

 

Wir sagen Danke für ein wertvolles, lehrreiches und gesegnetes Jahr 2018. Mögen uns alle guten Mächte weiterhin beschützen, behüten und begleiten. 

Möge dein und unser Kreis eins sein.

Eins in der Kraft.

Eins im Gebet.

Eins in der Liebe.

 

 

DIE SCHAMANSICHE GEBETSKRAFT UND DAS PFEIFENRITUAL

Im ersten Teil des Abends beschäftigten wir uns mit der schamanischen Gebetskraft praktisch wie theoretisch. Wir segneten, dankten, klagten und brachten verschiedene Bitten vor.  Der Name Gebet kommt von "Bitten" und diese einfache Art ist tief in der Bevölkerung verwurzelt. Ein Gebet kann gesungen, getanzt, laut oder leise gesprochen werden. Es ist ein bewusstes und persönliches "Ein- und Ausklinken" ins Große Netz mit Herz und Seele. Die Wirkung sollte nicht unterschätzt werden.

 

Das Pfeifenritual, welches wir mit Erlaubnis der Lakota durchführen dürfen, rundete diesen 8. Dezember ab. Es ist eines der sieben heiligen Riten dieses Volkes und bildete den Gebetshöhepunkt dieses Tages. 

 

MEINE AHNEN

und ihre Linie

zu mir

 

Am 10. November widmeten wir uns in Zorneding dem Thema Ahnen. Vorfahren und Ahnen sind unsere materielle wie geistige Wurzel. Die Ahnenlinie verzweigt sich in die Vergangenheit wie in die Zukunft, sie bildet eine Ahnenkette. Ihre Linie greift tief in unser Leben hinein. Es gibt "freie" wie "unfreie" Ahnen. "Freie" Ahnen sind helfend, heilend und wohlwollend. Sie können der Oberen wie Unteren Welt zugeordnet werden. "Unfreie" Ahnen sind in der geistigen Mittleren Welt verhaftet. Sie können einen unguten Einfluss auf uns ausüben. Je nach Charakter sind diese verzweifelt, hochmütig, übergriffig, schläfrig und in jedem Falle etwas wollend. 

An diesem Tag sahen wir uns die eigene Ahnenlinie an, stellten Kontakt zu einem  "freien" Ahnen her und empfingen ihren Segen. Wir besuchten die Orte unserer Ahnen, erhielten viele Informationen. Anschließend gingen wir in ein "Verzeihensritual", halfen einem "unfreien" Ahnen beim Übergang und "reinigten" energetisch die Ahnenkette.  Ein tief gehender Tag, der uns unsere Ahnen und Vorfahren näher brachte. Ein neuer Kontakt wurde voller Liebe aufgebaut, der tief in den Alltag eingreifen und das eigene schamanische Tun bereichern wird.

 

 

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PIRSCHEN

 

Zur Experimentierwerkstatt und dem Coaching trafen wir uns am 08. Oktober in Ebersberg.

 

Wir sahen uns tradtionelles und heutiges Jagen, Jagedzeremonien, die Bedeutung des Überlebens durch die Jagd sowie einige Thesen der Tolteken samt Carlos Castaneda an. Folgende Fragen wurden beantwortet und praktisch erforscht: 

Das Bewusstsein erweitern, die blinden Flecke erkennen, was fehlt, zu bringen oder was zu viel ist, zu nehmen. Welches ist mein Jagdinstrument? Jage ich im Körper, im Seelengarten, im energetischen Feld? 

Ein sehr spannender Abend, der durch das Coaching wundervoll abgerundet wurde.

 

DIE KELTEN unserer HEIMAT

 

An diesem reinen Praxistag (21.07) machten wir uns auf die Spuren unserer schamanischen Vorfahren, den Kelten.

Folgende Fragen spielten eine Rolle:

 

Wo lebten die Kelten bei uns?

Wer waren die Druiden?

Welche Mythen erzählten sie sich?

Welche Gemeinsamkeiten haben sie zu anderen schamanischen Kulturen?

Wie kann ich mich mit den Zyklen verbinden?

Was kann ich von ihnen lernen?

Wir besuchten einen 2000 Jahre alten Keltenort und machten dort viele energetische Übungen, heilende Gesänge, begaben uns in die keltische Spirale, erlebten die Elemente, durften von Ceridwens (Brigids) Kessel kosten und Cernunos einen Besuch abstatten. Eine Feuerzeremonie bei Zorneding rundete den Tag ab. So fand der Sommer 2018 einen stimmigen und runden Abschluss.

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Meinen GEIST-

BEGLEITER

vertieft kennen

lernen

Es gehört zu den kernschamanischen Themen, dass wir von einem oder

mehreren Geistbegleitern durch das Leben begleitet werden.

Am 23. Juni sahen wir uns

folgende Fragen an:

- Welche Möglichkeiten bietet mein Geistbegleiter?

- Kann ich mehrere haben?

- Warum muss ich selbst Verantwortung tragen und warum helfen sie uns eigentlich?

- Was ist der tiefere Sinn hinter seiner Gestalt?

- Wie kann ich die Beziehung im Alltag intensivieren?

- Wie kann ich sicher sein, dass er gut ist?

- Wann bilde ich mir die Dinge ein, wann nicht?

- Welche Geistbegleiter gibt es noch?

An diesem Tag sahen wir uns den "Lehrer", das "Krafttier" und andere Geisthelfer an, die rein wohlwollend helfen. Ein Gaya-Ritual in einem nahe gelegenen Wald, das Thema Schutz, Kraft kriegen, Wandeln, Verschmelzung, Sourcing und sich angenommen fühlen vertiefte den wertvollen und schönen Tag.

 

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BEZIEHUNG zu mir,

zu dir

und

zur Welt

 

Was macht MenschSein aus? Wo beginnt FrauSein, wo MannSein?  Das Weltbild unserer Ahnen und ihre Spiritualität basiert auf einer Verbundenheit mit der Natur, allen Wesenheiten und Mutter Erde.

 

Am 12.05 besuchten uns die langjährigen Seminarleiter und Freunde Petra und Christof aus Lenningen (zwischen Ulm und Stuttgart). Beide leiten das wundervolle Projekt "hagalis" und arbeiten mit fundiert keltisch-schamanischen Methoden, Ritualen und Werkzeugen. Wir betrachteten das zyklische Weltbild unserer Ahnen, die energetischen Prozesse zwischen Frau und Mann und das Zusammenleben heute, vor hundert und tausend Jahren, sowie in einer Gesellschaftsstruktur vor rund 6000 Jahren. Wir durften neben einem Heilritual viele Forschungsreisen, eine Aufstellungsarbeit, alte Denk- und Verhaltensmuster ansehen und lösen. Wir  arbeiteten dazu mit tiefen schamanisch-druidischen Heiltechniken und kamen einen riesigen Schritt voran. Unsere Erkenntnisse können wir gezielt in die Beziehung zu sich und anderen sowie in unserem Alltag umsetzen.

 

 

 An dieser Stelle wollen wir uns bei Petra und Christof für ihr tiefes Teilen, Mitteilen wie auch für das gemeinsame sich auf den Weg machen von ganzen Herzen bedanken.

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BELTANE

Das Tor

in den Sommer

 

 

Am 30.04 gingen wir bewusst durch das zeitliche Tor in den Sommer hinein. Dabei  wurden wir von Vollmond und Sonne begleitet.

Beltane ist das keltische Tor in das Sommerhalbjahr, die Kelten teilen und teilten  das Jahr in Sommer und Winter ein. "Bel" meint dabei strahlen und "Tane" heißt Feuer. Das "strahlende Feuer" ist eine Hochzeit von Mutter Erde und allen Pflanzen sowie Tieren, von Mann und Frau (oder anderen Liebenden), von guten Geistern und dem Menschen. Aus zwei wird drei, neues Leben entsteht, wundersame Fruchtbarkeit

wird in die Welt gebracht.  

Wir erlebten den Zauber des Frühlings, des Waldes und der Lebensfreude. Dazu gingen wir in einem Ritual ins europäische Medizinrad. Der Segen der Mutterquelle, das Loslassen von Last, die Verbindung zur  Pflanzenwelt und das Schmücken eines Baumes wurden dabei bewusst, voll Freude und dankbar an einem Kraftort im Münchner Osten erlebt. 

 

 

Der Körper im Lichte des Schama-nismus

 

Vom 20.04 bis 22.04 verbrachten wir ein wunderbares Wochenende im Allgäu. Am Freitagabend trafen wir den Mineralexperten Jochen, der uns Fundorte, Zusammensetzung und Möglichkeiten einer respektvollen "Ernte" von Bergkristallen aufzeigte. Die beiden anderen Tage durften wir im herrlichen Seminarhaus von Claudia in Sulzberg verbringen. An dieser Stelle sei beiden von ganzen Herzen gedankt.

Die Seele ist eine Symbiose mit unserem Körper eingegangen. Sie hat Anteile an der geistigen wie an der materiellen Welt. Krankheiten werden im Schamanischen oft als Hinweise für Ungleichgewichte oder unerkannte Aufgabenfelder gesehen. Der Heilungsweg ist ein ureigener Weg von jedem selbst, wobei eine Begleitung und Hilfe natürlich angenommen werden darf. Viele praktische Übungen umrahmten das Wochenende.  Meine körperliche wie geistige Haltung, die Sprache und Botschaften des Körpergeistes, selbstgemachte und fremde Programme, Blockaden und Extrakte sowie  viele andere Dinge spielten eine große Rolle. Nahezu alle Übungen sollten dabei einfach und leicht im Alltag zu übernehmen und zu integrieren sein. Aus diesem Wochendende erlangten nahezu alle Teilnehmer viele neue Einsichten und Ansätze, um wieder im Einklang mit ihrem Körper, ihrer Seele und ihren Geist zu kommen.

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SPIRIT CANOE,

ein Ritual des Universums

 

 

Auch das Jahr 2018 wurde am 20. Januar mit dem "Geisterboot" in Zorneding eingeläutet. Dieses tiefe  Ritual geht auf die Pomo- und Salish-Natives der Westküste Nordamerikas zurück. Was geschieht hier? Man reist gemeinsam in einem (geistigen) Boot in die Nichtalltägliche Wirklichkeit und wird von seinen Spirits begleitet, getragen und geführt. Ein Bootsführer steuert im Rhythmus des Augenblicks das Boot, jeder rudert mit den musikalischen Klängen mit und im Ausguck können Visionen der Lebenslinie empfangen werden. Jeder hilft somit als schamanisch Tätiger und jeder darf einmal als Empfangender  die Kraft der Gemeinschaft spüren. Ein Ritual, welches neue Einsichten, Visionen und Energien schenken kann. Extrakte können gehen, Seelenanteile wollen zurückkommen, Initiationen dürfen empfangen werden. Die Möglichkeiten dieser "Heilreise" sind scheinbar grenzenlos und fanden auch bei uns in zahlreicher Form ihren Raum. Wir nahmen sie staunend und dankbar an und wollen sie in unser Leben integrieren.

 

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© Cecilia & Chris